Video: Teichlebermoos auf Stein binden
Erstellt am | January 10, 2009 | No Comments
Widerspenstig ist wohl das richtige Wort für das Teichlebermoos (Riccia fluitans). Da es so klein und feinfiedrig ist, ist es eine Riesenarbeit, es auf Steine und Wurzeln zu binden. Wichtig ist es, möglichst viel Moos mit Nähgarn oder auch einem Haarnetz zu fixieren. Lässt man zu viele Löcher, steigt das Riccia fluitans ganz schnell wieder an die Wasseroberfläche – ganz, wie es sein Name auch ausdrückt. Übrigens: Auch wenn man das Moos sehr gut und fest aufgebunden hat, findet es doch immer wieder eine Weg nach oben. Aber ich glaube, ganz unschuldig sind meine Panzerwelse daran auch nicht… Hier mein Versuch, das Moos auf einem relativ kleinen Stein aufzubinden.
Tags: Aquarium > aufbinden > Riccia fluitans > Stein > Südamerika-Becken > Teichlebermoos
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Easy Carbo
Erstellt am | January 9, 2009 | No Comments

Seit etwa einem Jahr dünge ich in meinem Südamerika-Becken täglich mit Easy Carbo. Empfohlen wurde mir das Produkt mal von einem Verkäufer aus einem Zooladen. Er pries den Dünger wie verrückt an und zeigte mir auch das Wuchsergebnis in seinem Schaubecken. “Ja, sicher”, habe ich gedacht, “das ist sicher in vier Wochen so sehr gewachsen.” Da ich nicht überzeugt war, habe ich die Flasche erst mal nicht gekauft.
Nach einiger Zeit sahen einige meiner Pflanzen immer schlechter aus. Da ich denen helfen und außerdem ein dschungeligeres Aussehen meines Beckens wollte, habe ich mir also Easy Carbo besorgt. Gehofft hatte ich ja, dass es was bringt, geglaubt nicht so richtig. Aber es wirkte tatsächlich. Mein eigentlich sehr langsam wachsender Javafarn bekam schnell viele neue Blätter und auch den anderen Pflanzen ging es merklich besser.
Seither dünge ich täglich 2,5 Millliliter Easy Carbo auf 96 Liter und kann mich über den Pflanzenwuchs nicht beschweren. Noch besser wirkt der Dünger meiner Meinung nach aber, wenn man außerdem eine Bio-CO2-Anlage angeschlossen hat. Nach der Umgestaltung des Südami-Beckens baue ich auch wieder auf den Dünger und hoffe, dass die umgesetzten Pflanzen bald wieder anfangen zu wachsen.
Tags: Dünger > Easy Carbo > Easy Life > Javafarn > Pflanzen > Pflanzendünger > Südamerika-Becken
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Tigerlotus (Lotus nymphaea)
Erstellt am | January 6, 2009 | No Comments
Unberechenbar und genügsam – diese Eigenschaften beschreiben den Tigerlotus wohl am besten. Ich pflege meine Pflanze jetzt seit fast drei Jahren und sie hat in der Zeit einiges mitgemacht. Gekauft habe ich damals einen Ableger auf einer Fischbörse.
Das kleine Pflänzchen ist ziemlich schnell gewachsen und schon bald schaute aus dem Sand ein Ableger raus. Ich habe damals übrigens nicht gedüngt. Die Ableger wurden mehr und der Lotus schoss in die Höhe. Zu Anfang hat er ausschließlich submerse Blätter ausgetrieben. Nach einigen Monaten kamen aber fast nur noch Schwimmblätter, die sich auf die Wasseroberfläche legten und den anderen Pflanzen so das Licht nahmen. Will man den Schwimmblättern entgegentreten, muss man sie regelmäßig abknipsen. Nach einiger Zeit treibt der Tigerlotus dann keine mehr aus. Im März 2008 habe ich mir durch das Einsetzen der Neonsalmler Ichtyo ins Becken geholt. Der Stamm war sehr resistent gegenüber den Medikamenten (JBL Punktol) und die Behandlung dauerte lange an. Das hat den Tigerlotus ziemlich mitgenommen und er hat fast alle Blätter verloren. Gedüngt habe ich während der Behandlung allerdings nicht.
Nach etwa zwei Wochen habe ich wieder angefangen, regelmäßig Easy Carbo zuzugeben und schon bald hat sich der Lotus wieder erholt. Mittlerweile hat er auch schon wieder einen Ableger ausgetrieben, der zum Glück bisher nur submerse Blätter treibt. Die Mutterpflanze selbst ist fleissig dabei, ein Schwimmblatt nach dem anderen zu produzieren.
Der Tigerlotus stammt aus Asien und gehört zur Familie der Seerosengewächse. Auf Grund seiner Robustheit ist er auch für Anfänger zu empfehlen. Wenn es dem Lotrus nicht gut geht, kann er zwar sehr traurig aussehen. Mit ein bisschen Pflege rafft er sich aber immer wieder auf und kann ein richtiges Schmuckstück im Becken werden. Ich halte meinen Tigerlotus bei KH 4, GH 8 und pH 6,8.
Tags: emers > Ichtyo > Lotus nymphaea > Schwimmblätter > submers > Südamrika-Becken > tigerlotus
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Projekt: Neues Outfit für mein Südami-Becken Teil III
Erstellt am | January 5, 2009 | No Comments
Fertig ist der neue Look! Auch für die Welse ist bei der Umgestaltung etwas abgefallen: In meinem Zubehör-Fundus habe ich noch zwei kleine Tonröhren gefunden und darauf auch Javamoos aufgebunden. Als kleinen Snack zwischendurch dienen jetzt die Buchenblätter. So richtig wollten die gestern noch nicht untergehen. Also habe ich die kleinen Steine und die Wurzel draufgestellt. Vom Teichlebermoos gibt es allerdings schlechte Neuigkeiten.
Von einem der kleinen Steine hat es sich schon komplett gelöst und dümpelt jetzt an der Wasseroberfläche rum. Kann sein, dass ich es nicht fest genug aufgebunden haben, aber auch die Turmdeckelschnecken werden ihren Teil dazu beigetragen haben. Vielleicht binde ich es am nächsten Wochenende noch mal auf.
Allgemein ist für die Fische jetzt wieder mehr Schwimmraum da – auch wenn die Neons den anscheinend gar nicht nutzen. Am liebsten schwimmen sie jetzt über der neuen Wurzel mit dem Teichlebermoos. Ich habe eine ganze Menge Javafarn rausgenommen. Die Echinodorus bleheri habe ich von hinten rechts nach hinten links versetzt. Da hat sie jetzt wieder mehr Platz. Der große Tigerlotus ist an seinem Platz geblieben, der kleine etwas weiter nach links hinten zur Echi gewandert. Die Crypto durfte ihren Platz im Hintergrund ebenfalls behalten. Alle Anubias, die im Becken waren, habe ich jetzt zu einem großem Büschel auf nur noch einen Stein gebunden. Aus meinem Malawi-Becken sind einige große Vallisnerien an die Rückwand im Südamerika-Becken gewandert. Ich denke, die vermehren sich nach ihrer Schmollphase wieder ordentlich. Neu ist jetzt noch der Haselweidenzweig mit dem Javamoos. Den habe ich in den Javafarn rechts gesteckt. Demnächst sollen dann noch einige kleinere Pflanzen für den Mittelgrund einziehen. Aber da werde ich warten, bis ich schöne finde. Und ebenfalls in Planung (seit über zwei Jahren): eine Hintergrundfolie! Die will ich auch unbedingt noch anbringen.
Tags: Javamoos > Moos > Nähgarn > Pflanzen > Riccia fluitans > Südamerika-Becken > Teichlebermoos > Umbau
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Projekt: Neues Outfit für mein Südami-Becken Teil II
Erstellt am | January 4, 2009 | No Comments
]Heute Mittag habe ich mich an die Umgestaltung des Beckens gemacht. Im Garten habe ich zuvor einen kleinen Zweig der Haselweide abgeschnitten und ein paar Buchenblätter gesammelt. Die Blätter habe ich mit kochendem Wasser übergossen, den Zweig eine halbe Stunde ausgekocht. Aus meinem Zubehör-Fundus habe ich ein paar kleine Steine und eine alte Mangrovenwurzel gekramt.
Auf die Steine habe ich mit hellgrünem Nähgarn Teichlebermoos aufgebunden.
Das war nicht einfach, da das Moos wirklich klein ist und man das Netz aus Nähgarn ganz eng machen muss. Ist es zu grob, steigt das Moos wieder an die Wasseroberfläche. Anschließend musste das Becken dran glauben. Ich habe etwa 40 Prozent des Wassers abgelassen und dabei auch eine ordentliche Portion Mulm mit abgesaugt. Auf eine der Schieferplatten, die schon im Aquarium waren, sowie auf die Mangrovenwurzel und den neuen Zweig aus dem Garten habe ich etwas Javamoos gebunden.
Ich bin gespannt, ob sich der Zweig im Becken hält oder ob er schnell fault. Ich habe bei meiner Recherche im Netz verschiedene Aussagen gelesen. Auf jeden Fall werde ich die Werte besonders aufmerksam kontrollieren.
Den Javafarn im Becken habe ich sehr reduziert und werde einen großen Teil davon abgeben. Die Wurzel, auf die er aufgebunden war, ist ja nun über gewesen. Also habe ich mir die Mühe gemacht, und sie fast komplett mit Teichlebermoos zu bestücken.
Tags: Haselweide > Javamoos > Mangrovenwurzel > Moos > Mulm > Südamerika-Becken > Teichlebermoos > Umgestaltung
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Projekt: Neues Outfit für mein Südami-Becken Teil I
Erstellt am | January 3, 2009 | No Comments
Neues Jahr, neues Outfit: Diesen guten Vorsatz hatte ich eigentlich für mein 80er-Südamerika-Becken. An meinem letzten Urlaubstag wollte ich gestern richtig schön neue Pflanzen shoppen und einiges an der Beckengestaltung verändern. Doch so einfach war das alles nicht.
Voller Vorfreude steuerte ich, natürlich ausgrüstet mit einem vollen Einkaufszettel, auf die Fachgeschäfte meines Vertrauens zu. In der Regel sind beide gut bestückt mit Pflanzen und Moosen, meist von Dennerle. Leider waren die Pflanzenabteilungen in beiden Läden ziemlich ausgeräubert und über die Feiertage gab es keine neuen Lieferungen. Bis Dienstag oder Mittwoch müsse ich mich da schon gedulden, hieß es. Keine wirklich befriedigende Aussage für umgestaltungswillige Aquarianer. Entmutigt habe ich auch die anderen Posten auf meinem Einkaufszettel links liegen gelassen und bin traurig nach Hause gefahren.
Die Möglichkeiten waren klar: Entweder bis Mitte kommender Woche warten und auf eine üppige Lieferung in die Geschäfte warten oder online bestellen. Nicht sehr erfreulich, wenn einen gerade die Umgestaltungswut gepackt hat. Heute morgen fiel mir allerdings noch ein kleines Aquaristikfachgeschäft in der Nähe ein. Bisher war ich dort noch nie, weil die leider nicht so arbeitnehmrfreundliche Öffnungszeiten haben. Mit etwas Beeilung hat es heute aber geklappt. Die Pflanzenauswahl dort war deutlich größer als in den anderen Läden. Was aber noch viel toller war: Sie hatten Moose vorrätig! Ich habe jeweils eine große Portion Teichlebermoos (Riccia fluitans) und Javamoos mitgenommen. Die sind in meinem Aqua-Eimer zwischengelagert.
Morgen geht’s dann an die Umgestaltung. Auf jeden Fall will ich weniger Javafarn drin haben. Irgendwie erschlägt der das Becken von beiden Seiten. Den werde ich auf jeden Fall ausdünnen und wohl nur noch auf einer Seite positionieren. Im Hintergrund sollen wieder mehr Vallisnerien stehen. Die werde ich dann aus dem Malawi-Becken nehmen. Die restlichen Pflanzen (Tigerlotus, Crypto, Anubias und Echis) sollen im Aquarium bleiben. Java- und Teichlebermoos sollen zum einen auf meine bestehenden Wurzeln aufgebunden werden. Zum anderen will ich auch versuchen, es auf kleine Steine zu binden, die dann im Vordergrund liegen sollen. Mein Traum wäre ein Moosrasen. Mal schauen, ob das so klappt, wie ich mir das vorstelle. Morgen werde ich noch einen schön verästelten Zweig unserer Haselweide aus dem Garten holen. Darauf möchte ich auch noch Moos binden. Vorher wird er natürlich ausgekocht. Damit alles auch schön an- und weiterwächst, will ich auch meine Bio CO2-Anlage wieder nutzen. Dafür muss ich aber noch eine neue Reaktionsflasche kaufen. Außerdem überlege ich, zusätzlich zur täglichen Gabe von Easy Carbo noch einen Eisendünger einzusetzen.
Basics zum Südami-Becken:
Das Aquarium läuft seit 22. April 2006 mit einem JBL Cristal 120-Außenfilter, einem 75 Watt-Regelheizer und zeitweilig mit Bio CO2.
Besatz: 2 Mikrogeophagus ramirezi (m/w), 10 Neonsalmler, 6 Corydoras trillineatus, 1 Otocinclus, 2 Zierbinden-Zwergschilderwelse, 2 Dornaugen, 1 , 35 Anentome helena
Tags: Easy Carbo > Eisendünger > Ferropol > Haselweide > Javamoos > Moose > Pflanzen > Südamerika-Becken > Teichlebermoos
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