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Malawi- & Südamerikabecken | Informationen, Tipps & Tricks rund um Aquarien, Pflanzen, Fische, Technik und mehr

Neue Pflanzen im Oktober

Erstellt am | October 11, 2009 | No Comments

          Neue-Pflanzen-im-Oktober                     Am Freitag habe ich zwei neue Pflanzen gekauft. Vor Kurzem ist mein Papageienblatt eingegangen. Dafür habe ich Ersatz besorgt. Heut war es dann soweit: Mit dem Wasserwechsel sind auch die beiden neuen Pflanzen eingezogen. Neben dem Alternanthera lilacina (Lilablättriges Papageienblatt) habe ich mich für Micranthernum umbrosum (Rundblättriges Perlkraut) entschieden. Ich wollte zwei Pflanzen davon haben, damit es gleich schön buschig aussieht. An der Kasse merkte ich, dass die Verkäuferin nur eins eingepackt hatte. Also bin ich schnell zurück in die Aquaristikabteilung – und kam zu spät. In den wenigen Minuten, die zwischen meinem Kauf und meiner Rückkehr lagen, hatt die Angestellte das letzte verbliebene Perlkraut verkauft. Nächste Woche würden neue Pflanzen kommen, wurde mir noch mit auf den Weg gegeben. Das hat mich geärgert, denn schließlich hat sie einen Fehler gemacht und eine Pflanze zu wenig eingepackt.

Naja, im Becken sehen die beiden Pflanzen immerhin gut aus. Hoffentlich sind sie nicht zickig und wachsen zügig an. Dem Perlkraut habe ich auch gleich eine Düngekugel an die Wurzeln spendiert.


Welche Erfahrungen habt Ihr mit Perlkraut? Wächst es bei Euch schnell?

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Gärtnern was das Zeug hält

Erstellt am | May 19, 2009 | No Comments

neue-neons-18.jpg Das Südamerika-Becken war ein einziger Dschungel. Daher war heute mal gärtnern angesagt. Zuerst musste ich mich durch den Sumpf an Wasserlinsen kämpfen, der sich wieder an der Wasseroberfläche breit gemacht hat. Die sind aber auch hartnäckig und vermehren sich wie die Pest. Vom Java-Farn habe ich einige Blätter abgeknipst. Die Nadelsimse, die bisher im Vordergrund stand, habe ich entfernt. Sie wuchs einfach nicht und sah auch ziemlich kaputt aus. Von der großen Wurzel in der Mitte ist eine ganze Menge Javamoos abgekommen. Auch auf dem Haselweiden-Zweig wollte ich das Javamoos etwas ausdünnen. Das aber leider ein Satz mit X, denn als den Zweig rausnehmen wollte, hatte ich nur noch Einzelteile von ihm in der Hand. Die Haselweide hat sich anscheinend im Wasser aufgelöst. Sehr schade, denn mir hat sie gut gefallen als Eyecatcher mit Javamoos. Das Moos habe ich erst mal in einer Plastikdose mit Wasser zwischengelagert. Mal schauen, was ich damit noch machen kann. Fünf Monate hat der Zweig nur gehalten. Ich hatte schon vor einiger Zeit bemerkt, dass sich die Rinde ablöst. Mit einer kompletten Auflösung habe ich aber nicht gerechnet. Aber immerhin: Auf die Wasserqualität scheint die Haselweide keine negativen Auswirkungen gehabt zu haben. Ein wahrscheinlich aussichtloses Experiment habe ich übrigens auch noch gemacht: Das Teichlebermoos, was schon länger nur so an der Wasseroberfläche trieb, habe ich mal in den Sand gesteckt. Ich hoffe natürlich, dass es anwächst und einen Rasen bildet. Aber wahrscheinlich steigt es in den nächsten Tagen wieder gen Wasseroberfläche. Wir werden sehen.

Wie klappt das bei Euch mit der Bildung von Riccia-Rasen? Wie schafft man es am besten, dass das Moos unten bleibt?

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Kampf den Algen

Erstellt am | March 4, 2009 | No Comments

Surfender-Oto Heute Abend habe ich mit meinem Papageienblatt kurzen Prozess gemacht. Die Algen an der Pflanzen haben absolut Überhand genommen. Beim Wasserwechsel habe ich es ordentlich gestutzt und alle Blätter mit Algen entfernt. Jetzt sieht das Papageienblatt etwas kahl aus, aber das wächst schon wieder. Außerdem habe ich das L-Verbindungsstück des Filterauslasses weggenommen. Das Wasser wird jetzt also nicht mehr direkt auf das Papageienblatt gelenkt. Ich hoffe, dass so die Algen wegbleiben. Ich habe außerdem die Vermutung, dass Ferropol nicht ganz unschuldig an den Algen ist. Zumindest tauchen in meinen beiden Becken erst Algen in diesem Maße auf, seit ich den Eisendünger benutze. Vielleicht ist die Kombi aus CO2-Düngung, Easy Carbo und Ferropol einfach zu viel. Das Eisen lasse ich jetzt weg. Ich bin gespannt, wie die Pflanzen jetzt reagieren.

Übrigens: Meine Otocinclus sind schon jetzt große Fans der veränderten Ausströmrichtung. Die Kleinen surfen gegen die Strömung an oder heften sich ganz in der Nähe an die Scheibe oder ein Blatt.

Welche Erfahrungen habt Ihr bisher mit Pinselalgen und deren Bekämpfung gemacht?

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Puschelnde Pflanzen

Erstellt am | February 25, 2009 | 2 Comments

Puschelnde-Pflanzen Jahrelang hatte ich keine Probleme mit Algen in meinem Südamerika-Becken – doch plötzlich sind sie da. Nicht wirklich unangenehme, aber eben Algen. das komische ist, dass sie nur an meinem Papageienblatt sind. Und da auch nur an den oberen Blättern. Ich vermute mal, dass das durch die permanente Strömung kommt, da mein Filterauslass ganz in der Nähe ist. Kann das möglich sein? Wenigstens sind die Algen ganz nett anzusehen, es sind Pinselalgen, die sehen puschelig aus. Aber gut sind sie trotzdem nicht für die Wasserqualität. Ich werde am Wochenende alle Werte einmal durchmessen und die befallenen Blätter entfernen. Außerdem schaue ich mal, ob ich den Filterauslass etwas verdrehen kann.

Komischerweise habe ich jetzt auch im Malawi-Becken Pinselalgen. Fast alle Vallisnerien sind an den Spitzen mehr oder weniger stark befallen. Erklären kann ich es mir nur bei den Pflanzen, die in der Nähe des Filters uns der Strömungspumpe sind. Auch hier werde ich am Wochenede mal eine Radikalkur machen und außerdem den ersten der Filterschwämme austauschen. Das sollte sich zusätzlich positiv auf die Wasserqualität auswirken.

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2 Kommentare zu Puschelnde Pflanzen

  1. tim
    February 28th, 2009 @ 09:52

    jaja, das lästige Problem mit den Algen. Viel Spaß beim Filtertausch! Bin auf weitere Berichte gespannt.

    Gruß Tim

  2. Cathrin Meins
    March 4th, 2009 @ 22:45

    Hallo Tim, ein Update ist online!

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Impressionen aus meinem Südamerika-Aquarium

Erstellt am | February 15, 2009 | 4 Comments

Papageienblatt Wasserwechseln und gärtnern stand heute wieder auf dem Programm. Ich habe eine ganze Reihe angefressener Blätter entfernt. Auch der große Tigerlotus wurde sehr gestutzt. Mittlerweile produziert der so gut wie ausschließlich Schwimmblätter, die riesig werden und den anderen Pflanzen das Licht nehmen. Zum Glück ist davon hauptsächlich der Javafarn betroffen, der sowieso gut mit Schatten zurecht kommt. Dann bekamen auch noch die Vallisnerien ihren neuen Schnitt und sehen jetzt wieder besser sortiert aus. Besonders froh bin ich, dass mein Papageienblatt so gut durchhält. Anfangs war ich ja skeptisch, ob ich mit meiner einzelnen Leuchtröhre genügend Licht für die Pflanze liefern kann. Immerhin will ich ja die hübsche rote Farbe erhalten. Aber da habe ich mir wohl zu viele Sorgen gemacht. Ich habe das Papageienblatt jetzt drei Wochen und es wächst richtig gut. Auch die Farbe ist schön kräftig. Die Platzierung der Pflanze in der Beckenmitte sowie die Düngung mit CO2, Eisen und Easy Carbo scheint zu wirken! Auch die Moose wachsen mittlerweile gut.

Beim Reinfüllen des frischen Wassers sind viele der Fische aus ihren Verstecken gekommen, vor allem die Otos sind im Schwarm durch die Gegend gedüst.

Ich frage mich, ob die Welse die Zugabe des etwas kälteren Wassers wie einen anregenden Regenschauer empfinden.

Kommentare

4 Kommentare zu Impressionen aus meinem Südamerika-Aquarium

  1. Anonymous
    February 17th, 2009 @ 09:07

    Das Papageienblatt hat total kräftige Farben. Wo hast du das her? Von einer Messe oder gab es dass in einer Zoohandlung? Ich finde hier immer nur grüne Pflanzen.

  2. Cathrin Meins
    February 17th, 2009 @ 09:26

    Das habe ich in einer Zoohandlung gekauft, bei Dehner. Bin auch ganz erstaunt über die Farbe – und vor allem darüber, dass sie sich hält!

  3. aquajoe
    February 17th, 2009 @ 15:17

    Papageienblatt kannte ich noch gar nicht. Danach werde ich mal Ausschau halten.

  4. Cathrin Meins
    March 16th, 2009 @ 22:20

    Hi aquajoe, hast Du schon Papageienblatt bekommen?

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Gestern auf dem Einkaufszettel: Neue Pflanzen

Erstellt am | January 25, 2009 | No Comments

img_4542.jpg Über den Jahreswechsel waren die Aquaristikabteilungen nicht besonders gut mit Pflanzen bestückt – im Eingekauft: Meine neuen Pflanzen kurzm vorm einpflanzenGegensatz zu jetzt. Gestern habe ich vier schöne neue für mein Südamerika-Becken  ergattern können. Da der Wasserwechsel sowieso fällig war, habe ich zuerst etwa 40 Liter Wasser abgelassen. Das Einsetzen der neuen Pflanzen war durch den niedrigeren Wasserstand leichter. Zumindest, was die drei Vordergrundpflanzen anging. Für den Mittelgrund/Hintergrund habe ich eine Alternathera lilacina (Papageienblatt) dazu genommen. Die habe ich allerdings erst eingesetzt, als wieder mehr Wasser im Becken war. Der Grund: Die Vallisnerien haben sich stark auf die Oberfläche gelegt, daher konnte ich im hinteren Teil kaum etwas sehen.

Die Alternanthera lilacina ist eine Pflanze mit teils tiefroten Blättern. Um die zu erhalten, braucht sie viel Licht. Ich habe die lilacina deswegen mehr in die Mitte gepflanzt, um genügend Licht zu gewährleisten. CO2-Düngung ist ebenso wichtig. Dazu habe ich noch je ein Exemplar, Micranthermnum micranthemoides (Perlkraut), Cryptocoryne wendtii (Wendt’scher Wasserkelch) und Eleocharis acicularis (Nadelsimse) in den Vordergrund gesetzt.

Micranthernum micranthemoidesEleocharis acicularis (Nadelsimse).Cryptocoryne wendtii (Wendt’scher Wasserkelch).Alternanthera lilacina (Papageienblatt).

Damit meine neuen Pflänzchen gut wachsen, habe ich nach einigen Monaten wieder eine Bio-CO2-Anlage von JBL angeschlossen. Die Anwendung ist so schön einfach: Einfach Mikroorganismen je nach Wasserhärte in die Flasche tun, lauwarmes Wasserdrauf, schütteln und anschließen. Gedüngt wird jetzt außerdem mit Ferropol. Zur Erstanwendung habe ich gestern etwa 30 Milliliter zugefügt. Ich bin gespannt, wie die Pflanzen wachsen.

Und hier noch eine aktuelle Gesamtansicht:

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Microsorum pteropus – Javafarn

Erstellt am | January 13, 2009 | No Comments

img_4368.jpg Die Insel Java in Südostasien ist tatsächlich Namensgeber für dieses Farngewächs. In der Natur kommt der Javafarn von den Philippinen bis Java vor. Er wächst hauptsächlich submers, teilweise aber auch emers an Flussbetten und auf Zweigen nahe der Wasseroberfläche. Microsorum Pteropus sollte nicht eingepflanzt, da die Rhizome im Bodengrund nur schlecht wachsen können.

Besser ist das Aufbinden auf Steine oder Wurzeln. Die Rhizome haften schon nach kurzer Zeit an der Unterlage und halten den Farn so fest.

Der Javafarn hat eine tiefgrüne Farbe, die Blätter sind hart lanzettlich und können über 20 cm lang werden. Im Aquarium ist er sehr leicht zu halten, da er nur wenig Licht braucht und in mittelhartem bis hartem Wasser so gut wie ohne Düngung auskommt. Oft wird Javafarn für Barschbecken empfohlen, da die Fische die harten Blätter verschmähen würden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zumindest Malawis auch gerne Javafarn auf ihrem Speiseplan sehen. Das kann jedoch auch auf eine zeitweilige unzureichende Fütterung mit Pflanzenfutter zurückzuführen sein. Die Pflanze wurde damals zwar nicht komplett zerstört, jedoch deutlich angefressen.

In meinem Südamerikabecken wächst der Farn prima. Da ich dort weiches Wasser habe, dünge ich täglich mit Easy Carbo. Übrigens: Wenn die Blätter des Javafarns älter werden, bekommen sie oft schwarze Flecken. Die bteroffenen Blätter sollten dann entfernt werden.

KH 2 bis 12, pH-Wert 5,5 bis etwa 7, Temperatur 20 bis 28 Grad.

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