fischtopia.de – der Aquarienblog

Malawi- & Südamerikabecken | Informationen, Tipps & Tricks rund um Aquarien, Pflanzen, Fische, Technik und mehr

Der Dschungel entwickelt sich

Erstellt am | April 11, 2009 | No Comments

Riccia Oberfläche Das Südamerika-Becken ist mittlerweile schon ordentlich zugewachsen. Die Bio-CO2-Anlage hat anscheinend ihren Dienst getan. Natürlich in Kombi mit den Düngern. Den Bewohnern gefällts auch. Diese Woche habe ich allerdings die Wurzel entfernt, die vorne in der Mitte lag. Im Januar hatte ich da ja das Teichlebermoos draufgebunden. Auf einer Seite ist es anfangs gut gewachsen, die andere hatte anscheinend zu wenig Licht. Ich hätte es eigentlich von Zeit zu Zeit wieder besser aufbinden müssen, aber mir fehlte die Zeit dafür. Also hat es sich seinen Weg an die Wasseroberfläche gebahnt. Auf der Wurzel waren nachher nur noch Mini-Reste und die ganzen Fäden. Das sah nicht besonders schön aus und die WUrzel lag auch irgendwie im Weg. Das Teichlebermoos treibt jetzt erst mal an der Wasseroberfläche. Mal schauen, ob und wenn ja, wann, ich es wieder aufbinde.

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Der Feind in meinen Becken…

Erstellt am | March 29, 2009 | 2 Comments

Ansicht 160309 … heißt zur Zeit Kupfer. In unserem Haus wurden Umbauarbeiten durchgeführt und im Badezimmer wurden die alten Bleileitungen durch welche aus Kupfer ersetzt. Klar, Blei ist auch nicht das dollste, aber Kupfer ist für meine Aquarien absolut schädlich. Vor zwei Jahren musste ich das schmerzlich erfahren. Damals wurde in unsere Wohnung ein zusätzliches Badezimmer eingebaut, zur gleichen Zeit habe ich auch mein Malawi-Becken angeschafft. Das bneue Bad lag näher am Aquarium, also habe ich das Wasser von dort genommen, als ich einen Wasserwechsel machte. Damals war mir nicht bewusst, dass Kupferleitungen eingebaut worden waren und dass dieses Metall sehr schädlich für Fische und niedere Tiere ist. Garnelen und Schnecken sind noch empfindlicher als Fische.

Ich dachte, alles sei in Ordnung nach dem Wasserwechsel. In den kommenden n jedoch immer wieder Fische, ein Antennenwelsweibchen bekam einen sehr dicken Bauch und starb schließlich. Erst nach einiger Recherche im Netz bin ich darauf gekommen, dass Kupfer an diesem Fischsterben schuld ist. Angeblich soll man die Konzentration ja mit Wasseraufbereitungsmitteln verringern können. Aber so richtig glaube ich daran nicht. MIt einem Cu-Tröpfchentest haben wir damals einen Kupfer-Wert von mehr als 0,3 mg/L nachweisen können. Mit vielen Wasserwechseln haben wir den Wert wieder auf Null bekommen. Das Wasser kam natürlich nur noch aus dem alten Badezimmer.

Etwa 15 Malawis und Antennenwelse habe ich dadurch verloren. Jetzt habe ich natürlich Angst, dass meine Fische suech die neuen Leitungen im Haus wieder gefährdet sind. Misst man den Wert mit dem Wasser, dass längere Zeit in der Leitung gestanden hat, ist er bei 0,3 mg/L. Für die Fische ist dieser Wert tötlich. Lässt man das Wasser einige Zeit laufen, so sinkt er zwischen 0,1 mg/L und Null. Ich kann die Wasserfarbe des Tests dann nicht eindeutig zuordnen. Für die Fische wäre das noch gerade akzeptabel, nicht aber für meine Schnecken. Den Wasserwechsel zögere ich deshalb schon lange raus und kann das nicht mehr lange so machen.

Ab wann geben die Leitungen eigentlich nicht mehr so viel Kupfer ab? Und stimmt es, das in wärmeres Wasser mehr Kupfer aus den Leitungen aufnimmt als kaltes?

Kommentare

2 Kommentare zu Der Feind in meinen Becken…

  1. Antonia
    April 7th, 2009 @ 20:06

    Erst Kupfer, dann Nitrit. Ich drücke die Daumen das sich alles Zum Guten wendet.

  2. Cathrin Meins
    April 11th, 2009 @ 20:14

    Hallo Antonia, bisher scheint alles gut zu laufen. Aber richtig sicher sein kann man erst nach ein paar Wochen. Danke für’s Daumen drücken!

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Otocinclus sp. – Ohrgitterharnischwels

Erstellt am | March 8, 2009 | No Comments

Oto

Name Otocinclus sp.
Deutscher Name Ohrgitterharnischwels
Gruppe Harnischwelse
Heimat Bäche in Südostbrasilien (bei Rio de Janeiro) sowie in Kolumbien und Peru
Größe 4 Zentimeter
Aquarien-Mindestgröße ab 54 Liter
Wasserwerte pH-Wert 5 bis 7,5 GH 2 bis 15
Temperatur 25°C
Hälterungsbedingungen und Sozialverhalten Otocinclus sind abslout frieldich und anderen ruhigen Fischen zu vergesellschaften. In der Regel sind die kleinen Welse sehr gute Algenvertilger. Jedoch reicht ihnen Algen nicht als alleiniges Futter. Zusätzlich sollten die Otos regelmäßig frisches Gemüse, etwa Gurkenscheiben, Zucchini oder Paprika sowie Futtertabletten bekommen. Wird ihnen das nicht geboten, sterben viele Otos an Unterernährung.

Das Einsetzen der Welse kann heikel sein, sie reagieren oft empfindlich auf neue Wasserverhältnisse. Daher ist es wichtig, die Otos ganz langsam umzusetzen und und über einen längeren an dasAquarienwasser zu gewöhnen. Dazu sollte man sich mindestens eine Stunde Zeit nehmen und in regelmäßigen Abständen Wasser aus dem Becken, in das die kleinen Welse einziehen sollen, in den Transportbeutel füllen. Der sollte am besten schon im Aquarium treiben, damit sich die Welse auch an die Temperatur gewöhnen können. In den ersten Tagen nach dem Einsetzen kann es immer zu Ausfällen bei den Otocinclus kommen. Ist diese Zeit überstanden, werden die Fische jedoch meist sehr alt in ihrem Stammbecken. Otocinclus sind Schwarmfische, die mindestens zu fünft, besser jedoch in einer größeren Gruppe, gehalten werden sollten. Die Welse lieben es, in der Strömung zu schwimmen oder zu stehen. Entgegen vieler Empfehlungen eignen sich die Otocinclus-Arten NICHT für den Erstbesatz eines Aquariums sondern nur für gut eingefahrene Becken.

Geschlechtsunterschied Die Weibchen sind fülliger.
Ernährung Algen Flockenfutter, Lebendfutter, gefriergetrocknetes Futter und Tabletten.

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Kampf den Algen

Erstellt am | March 4, 2009 | No Comments

Surfender-Oto Heute Abend habe ich mit meinem Papageienblatt kurzen Prozess gemacht. Die Algen an der Pflanzen haben absolut Überhand genommen. Beim Wasserwechsel habe ich es ordentlich gestutzt und alle Blätter mit Algen entfernt. Jetzt sieht das Papageienblatt etwas kahl aus, aber das wächst schon wieder. Außerdem habe ich das L-Verbindungsstück des Filterauslasses weggenommen. Das Wasser wird jetzt also nicht mehr direkt auf das Papageienblatt gelenkt. Ich hoffe, dass so die Algen wegbleiben. Ich habe außerdem die Vermutung, dass Ferropol nicht ganz unschuldig an den Algen ist. Zumindest tauchen in meinen beiden Becken erst Algen in diesem Maße auf, seit ich den Eisendünger benutze. Vielleicht ist die Kombi aus CO2-Düngung, Easy Carbo und Ferropol einfach zu viel. Das Eisen lasse ich jetzt weg. Ich bin gespannt, wie die Pflanzen jetzt reagieren.

Übrigens: Meine Otocinclus sind schon jetzt große Fans der veränderten Ausströmrichtung. Die Kleinen surfen gegen die Strömung an oder heften sich ganz in der Nähe an die Scheibe oder ein Blatt.

Welche Erfahrungen habt Ihr bisher mit Pinselalgen und deren Bekämpfung gemacht?

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Puschelnde Pflanzen

Erstellt am | February 25, 2009 | 2 Comments

Puschelnde-Pflanzen Jahrelang hatte ich keine Probleme mit Algen in meinem Südamerika-Becken – doch plötzlich sind sie da. Nicht wirklich unangenehme, aber eben Algen. das komische ist, dass sie nur an meinem Papageienblatt sind. Und da auch nur an den oberen Blättern. Ich vermute mal, dass das durch die permanente Strömung kommt, da mein Filterauslass ganz in der Nähe ist. Kann das möglich sein? Wenigstens sind die Algen ganz nett anzusehen, es sind Pinselalgen, die sehen puschelig aus. Aber gut sind sie trotzdem nicht für die Wasserqualität. Ich werde am Wochenende alle Werte einmal durchmessen und die befallenen Blätter entfernen. Außerdem schaue ich mal, ob ich den Filterauslass etwas verdrehen kann.

Komischerweise habe ich jetzt auch im Malawi-Becken Pinselalgen. Fast alle Vallisnerien sind an den Spitzen mehr oder weniger stark befallen. Erklären kann ich es mir nur bei den Pflanzen, die in der Nähe des Filters uns der Strömungspumpe sind. Auch hier werde ich am Wochenede mal eine Radikalkur machen und außerdem den ersten der Filterschwämme austauschen. Das sollte sich zusätzlich positiv auf die Wasserqualität auswirken.

Kommentare

2 Kommentare zu Puschelnde Pflanzen

  1. tim
    February 28th, 2009 @ 09:52

    jaja, das lästige Problem mit den Algen. Viel Spaß beim Filtertausch! Bin auf weitere Berichte gespannt.

    Gruß Tim

  2. Cathrin Meins
    March 4th, 2009 @ 22:45

    Hallo Tim, ein Update ist online!

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Impressionen aus meinem Südamerika-Aquarium

Erstellt am | February 15, 2009 | 4 Comments

Papageienblatt Wasserwechseln und gärtnern stand heute wieder auf dem Programm. Ich habe eine ganze Reihe angefressener Blätter entfernt. Auch der große Tigerlotus wurde sehr gestutzt. Mittlerweile produziert der so gut wie ausschließlich Schwimmblätter, die riesig werden und den anderen Pflanzen das Licht nehmen. Zum Glück ist davon hauptsächlich der Javafarn betroffen, der sowieso gut mit Schatten zurecht kommt. Dann bekamen auch noch die Vallisnerien ihren neuen Schnitt und sehen jetzt wieder besser sortiert aus. Besonders froh bin ich, dass mein Papageienblatt so gut durchhält. Anfangs war ich ja skeptisch, ob ich mit meiner einzelnen Leuchtröhre genügend Licht für die Pflanze liefern kann. Immerhin will ich ja die hübsche rote Farbe erhalten. Aber da habe ich mir wohl zu viele Sorgen gemacht. Ich habe das Papageienblatt jetzt drei Wochen und es wächst richtig gut. Auch die Farbe ist schön kräftig. Die Platzierung der Pflanze in der Beckenmitte sowie die Düngung mit CO2, Eisen und Easy Carbo scheint zu wirken! Auch die Moose wachsen mittlerweile gut.

Beim Reinfüllen des frischen Wassers sind viele der Fische aus ihren Verstecken gekommen, vor allem die Otos sind im Schwarm durch die Gegend gedüst.

Ich frage mich, ob die Welse die Zugabe des etwas kälteren Wassers wie einen anregenden Regenschauer empfinden.

Kommentare

4 Kommentare zu Impressionen aus meinem Südamerika-Aquarium

  1. Anonymous
    February 17th, 2009 @ 09:07

    Das Papageienblatt hat total kräftige Farben. Wo hast du das her? Von einer Messe oder gab es dass in einer Zoohandlung? Ich finde hier immer nur grüne Pflanzen.

  2. Cathrin Meins
    February 17th, 2009 @ 09:26

    Das habe ich in einer Zoohandlung gekauft, bei Dehner. Bin auch ganz erstaunt über die Farbe – und vor allem darüber, dass sie sich hält!

  3. aquajoe
    February 17th, 2009 @ 15:17

    Papageienblatt kannte ich noch gar nicht. Danach werde ich mal Ausschau halten.

  4. Cathrin Meins
    March 16th, 2009 @ 22:20

    Hi aquajoe, hast Du schon Papageienblatt bekommen?

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Pangio kuhlii – Geflecktes Dornauge

Erstellt am | February 4, 2009 | No Comments

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Name Pangio kuhlii
Deutscher Name Geflecktes Dornauge
Gruppe Schmerlen
Heimat Thailand, West-Malaysia, Singapur, Sumatra, Java, Borneo
Größe 10 bis 12 Zentimeter
Aquarien-Mindestgröße 100 Liter
Wasserwerte pH-Wert 5 bis 7,5 bis 8,5, GH 2 bis 8
Temperatur 24 bis 30°C
Hälterungsbedingungen und Sozialverhalten Dornaugen sind nachtaktiv und verstecken sich daher tagsüber meist in Pflanzen, Höhlen oder Mulmansammlungen. Diese Versteckmöglichkeiten sollten reichlich vorhanden sein. Die Tiere sind etwas schüchtern, aber absolut friedlich. Eine Vergesellschaftung mit anderen friedliebenden Arten ist kein Problem. Wichtig ist für die Tiere ein weicher Bodengrund, am besten Sand, da sie sehr viel wühlen. Dornaugen scheinen gegen viele im Aquarium vorkommenden Krankheiten resistent zu sein. Ihre guten Abwehrkräfte werden häufig auf ihre sehr bodennahe Lebensweise zurückgeführt, denn dort im Mulm befinden sich wichtige stärkende Mikroorganismen. Am wohlsten fühlt sich Pangio kuhlii in einer Gruppe von etwa zehn Tieren. Man kann sie dann auch mal beim “kuscheln” beobachten. Wer allerdings versucht, eins der Tiere in einem komplett eingerichteten Becken mit einem Kescher zu fangen, hat schlechte Karten. Die Dornaugen sind blitzschnell und können sich durch fast jede Öffnung zwängen. Selbst in einem leeren Becken muss man mit mindestens zwei Keschern arbeiten.
Geschlechtsunterschied Keiner bekannt.
Ernährung Flockenfutter, Mikroorganismen, Lebendfutter, gefriergetrocknetes Futter und Tabletten.


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