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Malawi- & Südamerikabecken | Informationen, Tipps & Tricks rund um Aquarien, Pflanzen, Fische, Technik und mehr

Neue Bewohner eingezogen

Erstellt am | January 30, 2009 | No Comments

img_4589.jpg Nach der Arbeit bin ich heute zum Futterhaus gefahren. Ein neuer Versuch, Anentome helena (Raubtiurmdeckelschnecke) zu erstehen. Und endlich hat es geklappt! Es waren einige Exemplare da, ich habe mir drei Stück einpacken lassen. Ich hoffe, dass sie sich von selbst vermehren. Ansonsten werden ich noch ein oder zwei Schnecken dazusetzen.

Nachdem ich die neuen Bewohner eingesetzt hatte, haben sie sich erst mal nicht mehr gerührt. Zwei Minuten dauerte es ungefährt, bis die erste der drei sich wieder aus ihrem Haus bequemte. Dann ging es aber blitzschnell. Nach wenigen Sekunden hatte sie sich auf ihren Fuß gestellt. Die zweite helena folgte und fing auch gleich an, sich in den Sand zu schrauben. Die dritte Schnecke rührte sich bestimmt 15 Minuten lang gar nicht. Ich hatte schon Angst, dass sie aus irgendeinem Grund den kurzen Transportweg nicht überstanden hatte. Aber anscheinend war sie nur etwas geschockt und machte sich auch bald auf den Weg. Die zwei, die sich nicht gleich wieder eingegraben hatten, machten ordentlich Tempo und erkundeten ihre neue Umgebung. Eine der drei war mit ausgefahrenem Ortungsorgan unterwegs und hat anscheinend alle neuen Eindrück quasi eingesaugt. Ich dachte schon “Die drei sehe ich bestimmt nie mehr wieder.” Aber als ich später noch mal reinschaute, saß zumindest eine der Kleinen auf einem Stein. Bin mal gespannt, wie die Schnecken sich im Aquarium verhalten – und ob sie sich vermehren. Auf jeden Fall sind sie sehr interessant zu beobachten. Hoffen wir, dass sie sich auch ein wenig um den Bestand meinder Turmdeckelschnecken kümmern.

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Paracheirodon innesi – Neonsalmler

Erstellt am | January 11, 2009 | No Comments

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Name Paracheirodon innesi
Deutscher Name Neonsalmler
Gruppe Salmler
Heimat Amazonas, Rio Putumayo (Peru)
Größe 3,5 bis 4 cm
Aquarien-Mindestgröße 54 Liter
Wasserwerte pH-Wert 5 bis 7, KH 1-4, GH unter 10
Temperatur 20 bis 26°C
Hälterungsbedingungen und Sozialverhalten Wird der Neonsalmler in weichem Wasser gepflegt, kann er bis zu 8 Jahre alt werden. Paracheidoron innesi ist ein Schwarmfisch und sollte mindestens in einer Gruppe von fünf Tieren gehalten werden. Je mehr Tiere, desto besser. Die Fische sind sehr friedlich und für jedes Gesellschaftsbecken mit entsprechenden Werten und passenden, kleinen Beifischen geeignet. Problematisch kann die Gesellschaftung mit ausgewachsenen) Skalaren und anderen Barschen sein, da diese den Neonsalmlern unter Umständen nachstellen. Die Neons schwimmen in der Regel nicht im Schwarm duchs Aquarium, sondern streunen in kleinen Gruppen durchs Becken. Droht Gefahr, sind sie aber sehr schnell alle versammelt.
Geschlechtsunterschied Nicht ganz einfach. Das Männchen ist schlanker und hat einen geraden blauen Längsstrich. Das Weibchen ist dicker, der blaue Längsstrich außerdem etwas geknickt.
Ernährung Flocken,- Frost- und Lebendfutter.



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Video: Nimbochromis venustus

Erstellt am | January 8, 2009 | No Comments

Auch Fische brauchen mal Asyl: Weil sein Vorbesitzer sein Becken aufgeben musste, brauchte mein Nimbochromis-venustus-Weibchen Hals über Kopf ein neues Zuhause. Da er teilweise die gleichen Arten pflegte wie ich, fanden einige der Malawis in meinem Becken Unterschlupf. Die Giraffen-Dame sollte eigentlich in einer Gruppe ihrer Art untergebracht werden, jedoch fand sich kein Platz für sie. So kam sie als Asyl suchender Fisch ebenfalls zu mir. In meinem Malawi-Becken hat sie sich gut eingelebt. Innerartlich soll Nimbochromis venustus sehr aggresiv sein, in Gesellschaft anderer Malawis hält sich das allerdings in Grenzen.

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Pseudotropheus zebra red/red – Blauer Malawibuntbarsch

Erstellt am | January 7, 2009 | No Comments

img_4315.jpg [singlepic id=14 w=200 h=200 mode=web20 float=right]
Name Pseudotropheus zebra red/red
Deutscher Name Blauer Malawibuntbarsch
Gruppe Cichliden
Heimat Malawisee
Größe Männchen 10 bis 12 Zentimeter, Weibchen 8 Zentimeter
Aquarien-Mindestgröße 400 Liter
Wasserwerte pH-Wert 7,5 bis 8,5, GH 5 – 15
Temperatur 22 bis 25°C
Hälterungsbedingungen und Sozialverhalten Die Barsche sind innerartlich aggressiv. Daher sollte das Aquarium gut strukturiert sein, um mehreren Männchen die Möglichkeit zu geben, Reviere zu bilden. Grundsätzlich sollten immer mehr Weibchen als Männchen gehalten werden. Ich halte meine Gruppe derzeit 2/5. Meist gibt es ein dominantes Männchen, dass deutlich größer wird als die anderen. Im Gegensatz zu vielen anderen Malawi-Arten graben diese Fisch nicht stark im Sand.
Geschlechtsunterschied und Fortpflanzung Pseudotropheus zebra red/red ist eine von vielen möglichen Farbvarianten. Die Männchen sind hellorange bis weiß und haben viele Eiflecke auf der Afterflosse. Die Weibchen sind orange und deutlich kleiner. Das Weibchen legt ca. 40 Eier, diue dann vom Männchen befruchtet werden. Anschließend nimmt das Weibchen diese ins Maul und trägt sie etwa drei Wochen aus. Die Jungen schlüpfen im Maul. Ich konnte bisher nicht beobachten, dass sich das Muttertier nach dem Herauslassen der Jungtiere weiter um diese kümmert.
Ernährung Da die Fische der Mbuna-Gruppe angehören, ernähren Sie sich in der Natur hauptsächöich von Aufwuchs. Im Aqaurium nehmen sie aber auch grüne Zierfischflocken, Lebendfutter und Tabletten an.

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Video: Saulosis sind neugierig

Erstellt am | January 2, 2009 | No Comments

Ich kenne kaum neugierigere Fische als Malawis. Kaum steht man länger als zehn Sekunden vor dem Becken, schon klebt die ganze Meute praktisch an der Scheibe. Heute war mein schönster Saulosi-Bock besonders penetrant und hat sich fast pausenlos von seiner schicksten Seite gezeigt. Allerdings konnte er sich nicht so ganz entscheiden, bei wem er mehr Eindruck hinterlassen wollte: Bei mir oder bei seinen Weibern. Hier ist der Beweis:

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Labeotropheus trewavasae – Schabemaulbuntbarsch

Erstellt am | January 1, 2009 | No Comments

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Name Labeotropheus trewavasae “Thumbi West”
Deutscher Name Gestreckter Schabemaulbuntbarsch
Gruppe Cichliden
Heimat Malawisee
Größe 10 bis 15 Zentimeter
Aquarien-Mindestgröße 350 Liter
Wasserwerte pH-Wert 7,5 bis 8,5, GH 12
Temperatur 22 bis 25°C
Hälterungsbedingungen und Sozialverhalten Die Art ist revierbildend. Daher sollten große Steinaufbauten geboten werden, damit Reviere abgesteckt werden können. Durch die Steine sollten außerdem ausreichend Höhlen und Versteckmöglichkeiten entstehen. Die Cichliden sind innerartlich durchaus agressiv agressiv, vornehmlich unter den Böcken. Es empfiehlt sich daher, eine größere Gruppe der Art zu halten, damit sich die Agression nicht nur auf einen oder wenige Fische auswirkt. Die Fisch graben stark, daher ist Sand als Bodengrund unbedingt zu empfehlen. Diesen Filtern die Barsche außerdem durch die Kiemen und ernähren sich auf diese Weise zusätzlich von Kleinstlebewesen.
Labeotropheus trewavasae ist eine Cichlidenart, die auf das Fressen von Aufwuchs spezialisiert ist und somit zur Mbuna-Gruppe gehört. Mit ihrem stark überständigen Oberkiefer schaben die Fische Algen von Steinen ab.
Geschlechtsunterschied Die Männchen von Labeotropheus trewavasae “Thumbi West” sind leuchtend hellblau mit orangefarbenen Rücken- und Brustflossen und haben Eiflecke an der Afterflosse. Die Weibchen sind hellorange und leicht gesprenkelt.
Ernährung Aufwuchs, grüne Zierfischflocken, Lebendfutter und Tabletten.

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