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Endlich! Nachwuchs bei den Helenas

Erstellt am | August 22, 2009 | No Comments

Helena-Nachwuchs                                    Anfang des Jahres habe ich mir drei Anentome helena (Raubturmdeckelschnecke) gekauft. Die Schnecken sind mit ihrem schwarz-gelben Haus hübsch anzusehen und helfen nebenbei, den Überschuss an anderen Schnecken zu dezimieren. Lange Zeit habe ich immer nur zwei der Helenas gesehen und mich schon gefagt, ob die dritte noch lebt. Nachwuchs war nie zu entdecken. Vor einiger Zeit sah ich zwei der Schnecken auch immer beieinander. Beim letzten Wasserwechsel dann die Überraschung: Ich sah mindestens 15 Baby-Helenas! Beim Befüllen des Aquariums hatte ich Sand aufgewirbelt und die Kleinen so an die Sandoberfläche befördert. Die sind wirklich niedlich. In allen Größen habe ich sie schon entdecken können. Mittlerweile habe ich 21 gezählt, aber das sind sicher nicht alle, denn im Verstecken sind die Schnecken wirklich Meister. Demnächst werden es wohl noch mehr werden, denn die Elterntiere habe an viele Pflanzen kleine Ei-Pakete geklebt. Ich denke, die Baby-Schnecken brauche etwa drei Wochen, bis sie schlüpfen. Dann sollen sie sehr schnell wachsen.


Habt Ihr auch schon Nachwuchs der Helenas gehabt? Wie schnell wachsen die wirklich?

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Wird mein Ancistrus alt?

Erstellt am | June 21, 2009 | 3 Comments

antennenwels_weisse_flecken-12 Heute habe ich gesehen, dass einer meiner Ancistrus-Böcke weiße Flecken am Kopf hat. Allerdings sieht mir das Ganze nicht nach Fischschimmel aus. Die Flecken sind weder puschelig noch sonst irgendwie erhöht. Vielmehr wirklt es, als ob er Altersflecken bekommen würde. Die weißen Stellen sind an beiden Seitens des Kopfes sowie an ein oder zwei der Antennen/Barteln. Es sieht eher aus wie eine Pigmentstörung. Der Wels verhält sich auch ganz normal, frisst und kämpft und Futtertabletten.


Ist Euch schon mal etwas Ähnliches bei Antennenwelsen aufgefallen? Gibt es “Altersflecken” bei Ancistren?

Kommentare

3 Kommentare zu Wird mein Ancistrus alt?

  1. Rodger
    August 31st, 2009 @ 17:03

    Hallo,

    seit ca. 4 Wochen sehen 3 unserer Welse, die in einem 250l Becken sind, genauso aus.

    Die drei lebten vorher in einem anderen Becken und haben im Vergleich zu vorher auch sehr stark an Färbung verloren. Sie sehen jetzt eher fal aus.

    Hast du herausgefunden was das ist?

    Grüße, Rodger

  2. André
    September 24th, 2009 @ 14:06

    Hi,

    wie viele Antennenwelse hast du in deinem Aquarium?

    Das Problem ist, dass gereifte männliche Antennenwelse sich gegenseitig angreifen, das sind dann Revierkämpfe.
    Das tun allerdings nur die männlichen untereinander. Dort empfiehlt es sich ein paar abzugeben es sollte nur ein Männchen im Becken sein und falls du noch einen kleineren männlichen hast dann warte bis er groß ist und gib ihn dann ab.

    Diese weißen Stellen kommen höchst wahrscheinlich von Kämpfen. Das sind Verletzungen, da aber Antennenwelse äußerst robuste Tiere sind, heilen die relativ gut ab und nach einer Zeit verschwinden dann auch die Flecken. Die stammen zu 99% von Revierkämpfen !

    MfG

  3. Cathrin Meins
    September 28th, 2009 @ 20:40

    Hi André,

    vielen Dank für Deine Antwort. Da kannst Du recht haben. Es kann tatsächlich sein, dass die Böcke mal aneinander geraten sind.

    Grüße, Cathrin

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Labidochromis Caeruleus – Gelber Labidochromis/ Yellow

Erstellt am | April 18, 2009 | 2 Comments

Yellow-Bock-Fischart Yellow-Weib-Fischart

Name Labidochromis caeruleus
Deutscher Name Gelber Labidochromis/ Yellow
Gruppe Buntbarsche
Heimat Malawi-See
Größe 10 bis 15 Zentimeter
Aquarien-Mindestgröße 200 Liter
Wasserwerte pH-Wert 8 bis 8,3, GH 4,5
Temperatur 25 bis 27°C
Hälterungsbedingungen und Sozialverhalten Für Malawi-Barsche sind die Yellows recht friedlich und können, auch wegen ihrer relativ geringen Größe, als kleine Gruppe schon in Becken ab 200 Liter gehalten werden. Auf drei Weibchen sollte man ein Männchen halten. Die Mbunas lassen sich auch gut vergesellschaften, beispielsweise mit Aulonocara-Arten. Labidochromis caeruleus gräbt in der Regel nur im Sand, wenn er eine Laichgrube zur Paarung braucht. Im Gegensatz zu anderen Malawi-Arten filtert er kum Sand durch die Kiemen.
Geschlechtsunterschied Die Anal-Flosse des Männchens ist schwarz gefäbrt, teilweise sind auch die Brustflossen schwarz.
Ernährung Flockenfutter, Lebendfutter, gefriergetrocknetes Futter und Tabletten.

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2 Kommentare zu Labidochromis Caeruleus – Gelber Labidochromis/ Yellow

  1. jessica
    May 21st, 2009 @ 10:07

    hallo ich wollte dich mal fragen ob du mir vieleicht mal schreiben könntest welche fische ich noch mit den zebra red red zusammen setzten kann.ich möchte nicht nur eine sorte aber ich weiß halt nicht mit welchen arten die sich vertragen
    schöne grüsse jessi

  2. Cathrin Meins
    May 21st, 2009 @ 10:23

    Hallo Jessi, ich habe gute Erfahrungen mit den Labidochromis caeruleus (Yellows) gute Erfahrungen gemacht. Die sind nicht so ruppig und lassen sich gut mit den Zebras vergesellschaften. Wie groß ist denn Dein Aquarium? Ansonsten bin ich auch zufrieden mit den Pseudotropheus lombardoi, die hab ich auch bei mir schwimmen. Du solltest jedoch immer mehr Weibchen als Männchen halten! Viele Grüße, Cathrin

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Otocinclus sp. – Ohrgitterharnischwels

Erstellt am | March 8, 2009 | No Comments

Oto

Name Otocinclus sp.
Deutscher Name Ohrgitterharnischwels
Gruppe Harnischwelse
Heimat Bäche in Südostbrasilien (bei Rio de Janeiro) sowie in Kolumbien und Peru
Größe 4 Zentimeter
Aquarien-Mindestgröße ab 54 Liter
Wasserwerte pH-Wert 5 bis 7,5 GH 2 bis 15
Temperatur 25°C
Hälterungsbedingungen und Sozialverhalten Otocinclus sind abslout frieldich und anderen ruhigen Fischen zu vergesellschaften. In der Regel sind die kleinen Welse sehr gute Algenvertilger. Jedoch reicht ihnen Algen nicht als alleiniges Futter. Zusätzlich sollten die Otos regelmäßig frisches Gemüse, etwa Gurkenscheiben, Zucchini oder Paprika sowie Futtertabletten bekommen. Wird ihnen das nicht geboten, sterben viele Otos an Unterernährung.

Das Einsetzen der Welse kann heikel sein, sie reagieren oft empfindlich auf neue Wasserverhältnisse. Daher ist es wichtig, die Otos ganz langsam umzusetzen und und über einen längeren an dasAquarienwasser zu gewöhnen. Dazu sollte man sich mindestens eine Stunde Zeit nehmen und in regelmäßigen Abständen Wasser aus dem Becken, in das die kleinen Welse einziehen sollen, in den Transportbeutel füllen. Der sollte am besten schon im Aquarium treiben, damit sich die Welse auch an die Temperatur gewöhnen können. In den ersten Tagen nach dem Einsetzen kann es immer zu Ausfällen bei den Otocinclus kommen. Ist diese Zeit überstanden, werden die Fische jedoch meist sehr alt in ihrem Stammbecken. Otocinclus sind Schwarmfische, die mindestens zu fünft, besser jedoch in einer größeren Gruppe, gehalten werden sollten. Die Welse lieben es, in der Strömung zu schwimmen oder zu stehen. Entgegen vieler Empfehlungen eignen sich die Otocinclus-Arten NICHT für den Erstbesatz eines Aquariums sondern nur für gut eingefahrene Becken.

Geschlechtsunterschied Die Weibchen sind fülliger.
Ernährung Algen Flockenfutter, Lebendfutter, gefriergetrocknetes Futter und Tabletten.

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Ancistrus sp. – Antennenwels

Erstellt am | February 13, 2009 | 2 Comments

Antennenwels-Männchen Antennenwels-Weibchen

Name Ancistrus sp.
Deutscher Name Brauner Antennenwels
Gruppe Welse
Heimat Zuflüsse des Amazonas, klare, sauerstoffreiche Bäche
Größe 12 bis 14 Zentimeter
Aquarien-Mindestgröße 100 Liter
Wasserwerte pH-Wert 5,8 bis 7,8  GH 2 bis 30
Temperatur 23 bis 27°C
Hälterungsbedingungen und Sozialverhalten Antennwelse sind ruhige und sehr verträgliche Gesellen. Im Aquarium halten sie sich zwar einzeln auf, die Gruppenhaltung ist aber möglich. Es sollte dabei aber beachtet werden, dass vor allem die Böcke sich aus dem Weg gehen können, denn ab und zu gibt es mal ein Gerangel. Die Welse sind grundsätzlich nachtaktiv und halten sich tagsüber lieber unter Wurzeln oder in Steinhöhlen versteckt. Meine Antennis sind aber auch tagsüber oft zu sehen.Wenn es Futter gibt, sind sie sowieso sofort zur Stelle.

Wer Männchen und Weibachen gemeinsam in einem Becken hält, sollte sich auf Nachwuchs gefasst machen. Haben die Welse einmal angefangen zu laichen, hören sie meist so schnell nicht wieder auf. Aus den Gelegen schlüpfen sehr viele Babyfische, für die man schwer Abnehmer findet. Denn Antennenwelse hat fast jeder schon im Becken. Die Laichbereitschaft erkennt man beim Männchen an seiner Dunkelfärbung, die weißen Punkte sind deutlicher als normal zu sehen. Das Weibchen färbt seinen Kopf graurot, sobald es laichbereit ist. Meist haben die Weibchen auch einen rundlicheren Bauch, da dieser mit Laich gefüllt ist. Bewacht wird das Gelege, das entweder unter einer Wurzel oder gut abgeschottet in einer Höhle hinterlassen wird, vom Männchen. Der Bock fächelt den gelblichen Eiern untunterbrochen frisches Wasser zu. Die Kleinen schlüpfen nach etwa einer Woche. Das Männchen passt jedoch auch nach dem Schlüpfen noch auf den Nachwuchs auf und lässt sie nicht aus der Höhle.

Übrigens: Antennenwelse können eine ganze Zeit lang ohne Wasser überleben. Das kann man beobachten, wenn man etwa ihre angestammte Wurzel aus dem Becken entfernen will. Flüchten andere Fische sofort aus diesem Versteck, wenn man es bewegt, verkriechen sich Ancistren noch tiefer hinein und denken nicht daran, rauszuschwimmen. Daran ändert sich auch oft nichts, wenn man die Höhle aus dem Wasser nimmt. Es empfielt sich, das Versteck so über einen Eimer zu platzieren, dass der Wels im Wasser landet, sollte er sich doch fallen lassen. Aber bis das passiert, können einige Stunden vergehen. Mein Antenni schwamm bei solch einer Aktion schon in der Badewanne.

Geschlechtsunterschied Männchen mit antenneartigen Auswüchsen am Kopf. Der Kopf der Weibchen ist glatt, höchstens kurz über dem Maul stehen ein paar kurze Barteln.
Ernährung Algen (junge Ancistren), Gemüse, Flockenfutter, Lebendfutter, gefriergetrocknetes Futter und Tabletten.


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Kommentare

2 Kommentare zu Ancistrus sp. – Antennenwels

  1. wasserflo
    February 18th, 2009 @ 17:54

    hey, coole Idee dass du auch ne Karte in den Post eingebettet hast. Ein Pfeil direkt zum Lebensraum wäre noch super.

  2. Cathrin Meins
    March 16th, 2009 @ 22:19

    Stimmt, wasserflo, das wäre prima. Will mal schauen, ob das möglich ist.

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Pangio kuhlii – Geflecktes Dornauge

Erstellt am | February 4, 2009 | No Comments

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Name Pangio kuhlii
Deutscher Name Geflecktes Dornauge
Gruppe Schmerlen
Heimat Thailand, West-Malaysia, Singapur, Sumatra, Java, Borneo
Größe 10 bis 12 Zentimeter
Aquarien-Mindestgröße 100 Liter
Wasserwerte pH-Wert 5 bis 7,5 bis 8,5, GH 2 bis 8
Temperatur 24 bis 30°C
Hälterungsbedingungen und Sozialverhalten Dornaugen sind nachtaktiv und verstecken sich daher tagsüber meist in Pflanzen, Höhlen oder Mulmansammlungen. Diese Versteckmöglichkeiten sollten reichlich vorhanden sein. Die Tiere sind etwas schüchtern, aber absolut friedlich. Eine Vergesellschaftung mit anderen friedliebenden Arten ist kein Problem. Wichtig ist für die Tiere ein weicher Bodengrund, am besten Sand, da sie sehr viel wühlen. Dornaugen scheinen gegen viele im Aquarium vorkommenden Krankheiten resistent zu sein. Ihre guten Abwehrkräfte werden häufig auf ihre sehr bodennahe Lebensweise zurückgeführt, denn dort im Mulm befinden sich wichtige stärkende Mikroorganismen. Am wohlsten fühlt sich Pangio kuhlii in einer Gruppe von etwa zehn Tieren. Man kann sie dann auch mal beim “kuscheln” beobachten. Wer allerdings versucht, eins der Tiere in einem komplett eingerichteten Becken mit einem Kescher zu fangen, hat schlechte Karten. Die Dornaugen sind blitzschnell und können sich durch fast jede Öffnung zwängen. Selbst in einem leeren Becken muss man mit mindestens zwei Keschern arbeiten.
Geschlechtsunterschied Keiner bekannt.
Ernährung Flockenfutter, Mikroorganismen, Lebendfutter, gefriergetrocknetes Futter und Tabletten.


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Video: Anentome helena erkundet die neue Umgebung

Erstellt am | January 31, 2009 | No Comments

Einer meiner neuen Bewohner erkundet seine Umgebung. Nur wenige Minuten nach dem ich meine drei Anentome helena ins Aquarium eingesetzt habe, machen sie sich schon auf den Weg. Immer voran: Das rüsselähnliche Ortungsorgan:

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