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Malawi- & Südamerikabecken | Informationen, Tipps & Tricks rund um Aquarien, Pflanzen, Fische, Technik und mehr

Wird mein Ancistrus alt?

Posted on | June 21, 2009 | 3 Comments

antennenwels_weisse_flecken-12 Heute habe ich gesehen, dass einer meiner Ancistrus-Böcke weiße Flecken am Kopf hat. Allerdings sieht mir das Ganze nicht nach Fischschimmel aus. Die Flecken sind weder puschelig noch sonst irgendwie erhöht. Vielmehr wirklt es, als ob er Altersflecken bekommen würde. Die weißen Stellen sind an beiden Seitens des Kopfes sowie an ein oder zwei der Antennen/Barteln. Es sieht eher aus wie eine Pigmentstörung. Der Wels verhält sich auch ganz normal, frisst und kämpft und Futtertabletten.


Ist Euch schon mal etwas Ähnliches bei Antennenwelsen aufgefallen? Gibt es “Altersflecken” bei Ancistren?

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3 Kommentare zu Wird mein Ancistrus alt?

  1. Rodger
    August 31st, 2009 @ 17:03

    Hallo,

    seit ca. 4 Wochen sehen 3 unserer Welse, die in einem 250l Becken sind, genauso aus.

    Die drei lebten vorher in einem anderen Becken und haben im Vergleich zu vorher auch sehr stark an Färbung verloren. Sie sehen jetzt eher fal aus.

    Hast du herausgefunden was das ist?

    Grüße, Rodger

  2. André
    September 24th, 2009 @ 14:06

    Hi,

    wie viele Antennenwelse hast du in deinem Aquarium?

    Das Problem ist, dass gereifte männliche Antennenwelse sich gegenseitig angreifen, das sind dann Revierkämpfe.
    Das tun allerdings nur die männlichen untereinander. Dort empfiehlt es sich ein paar abzugeben es sollte nur ein Männchen im Becken sein und falls du noch einen kleineren männlichen hast dann warte bis er groß ist und gib ihn dann ab.

    Diese weißen Stellen kommen höchst wahrscheinlich von Kämpfen. Das sind Verletzungen, da aber Antennenwelse äußerst robuste Tiere sind, heilen die relativ gut ab und nach einer Zeit verschwinden dann auch die Flecken. Die stammen zu 99% von Revierkämpfen !

    MfG

  3. Cathrin Meins
    September 28th, 2009 @ 20:40

    Hi André,

    vielen Dank für Deine Antwort. Da kannst Du recht haben. Es kann tatsächlich sein, dass die Böcke mal aneinander geraten sind.

    Grüße, Cathrin

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Zebra-Boss ist gestorben

Posted on | May 27, 2009 | No Comments

malawi-becken-zebra-tot-7.jpg Am vergangenen Wochenende ist mein schöner Zebra-Bock in den Fischhimmel gekommen. Ich hatte bereits einige Tage zuvor bemerkt, dass er eine tiefe Wunde am Maul und an der Rückenflosse hatte. Gedacht habe ich mir dabei nicht viel, da er schon öfter blutige Kämpfe ausgetragen hatte. Die Wunden sind immer gut und schnell verheilt. Er hatte auch die ganze Zeit Appetit und war viel im Becken zu sehen. Samstag kam er jedoch zum ertsen Mal nicht zum Fressen aus der Höhle. Für einen Malawi ist das schon sehr ungewöhnlich, schließlich sind diese Fische wahnsinnig verfressen und betteln morgens an der Scheibe um Futter. Nur wenige Stunden später kam er aus seiner Höhle und legte sich dicht vor die Frontscheibe. Er sah sehr schwach aus und ich habe dann auf eine bakterielle Infektion getippt. Die Medikamente dagegen greifen die Filterbakterien an. Daher sollte man eine Behandlung möglichst nicht im Hauptbecken durchführen. Ich habe mein Quarantäne-Becken schnell aufgebaut und mit Wasser aus dem Malawi-Becken befüllt. Mit einem großen Kescher konnte ich den Zebra-Bock rausfischen, bevor er sich wieder in den Höhlenaufbau verkriechen konnte. Das Quarantäne-Becken habe ich mit Heizung, Luftheber mit Sprudelstein und Innenfilter ausgerüstet. Ich hatte angenommen, dass ich noch Baktopur zu Hause habe. Dem war aber nicht so, daher konnte ich die Behandlung nicht sofort starten. Anschließend bin ich in den Zooladen gefahren und habe Baktopur in flüssiger Form
gekauft, da sie die Tabs nicht hatten. Leider war mein Weg umsonst. Als ich wieder kam, ging es dem Fisch viel schlechter. Er taumelte und schwamm unkontrolliert durch die Gegend. Ich habe die erste Dosierung noch durchgeführt, aber kurze Zeit später ist er leider gestorben. Er war etwa vier Jahre alt und ich kann mir vorstellen, dass er sich auch auf Grund seines Alters nicht mehr richtig von der Verletzung erhohlen konnte. Die Wunde am Maul war zwar verheilt, die an der Rückenflosse war aber anscheinend weitaus schwerer.


Wie alt sind die Malawis in Euren Becken? Habt Ihr Fische, die älter als vier Jahre sind?

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Gärtnern was das Zeug hält

Posted on | May 19, 2009 | No Comments

neue-neons-18.jpg Das Südamerika-Becken war ein einziger Dschungel. Daher war heute mal gärtnern angesagt. Zuerst musste ich mich durch den Sumpf an Wasserlinsen kämpfen, der sich wieder an der Wasseroberfläche breit gemacht hat. Die sind aber auch hartnäckig und vermehren sich wie die Pest. Vom Java-Farn habe ich einige Blätter abgeknipst. Die Nadelsimse, die bisher im Vordergrund stand, habe ich entfernt. Sie wuchs einfach nicht und sah auch ziemlich kaputt aus. Von der großen Wurzel in der Mitte ist eine ganze Menge Javamoos abgekommen. Auch auf dem Haselweiden-Zweig wollte ich das Javamoos etwas ausdünnen. Das aber leider ein Satz mit X, denn als den Zweig rausnehmen wollte, hatte ich nur noch Einzelteile von ihm in der Hand. Die Haselweide hat sich anscheinend im Wasser aufgelöst. Sehr schade, denn mir hat sie gut gefallen als Eyecatcher mit Javamoos. Das Moos habe ich erst mal in einer Plastikdose mit Wasser zwischengelagert. Mal schauen, was ich damit noch machen kann. Fünf Monate hat der Zweig nur gehalten. Ich hatte schon vor einiger Zeit bemerkt, dass sich die Rinde ablöst. Mit einer kompletten Auflösung habe ich aber nicht gerechnet. Aber immerhin: Auf die Wasserqualität scheint die Haselweide keine negativen Auswirkungen gehabt zu haben. Ein wahrscheinlich aussichtloses Experiment habe ich übrigens auch noch gemacht: Das Teichlebermoos, was schon länger nur so an der Wasseroberfläche trieb, habe ich mal in den Sand gesteckt. Ich hoffe natürlich, dass es anwächst und einen Rasen bildet. Aber wahrscheinlich steigt es in den nächsten Tagen wieder gen Wasseroberfläche. Wir werden sehen.

Wie klappt das bei Euch mit der Bildung von Riccia-Rasen? Wie schafft man es am besten, dass das Moos unten bleibt?

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Video: Gewusel im Malawi-Becken

Posted on | May 3, 2009 | No Comments

In meinem Malawi-Becken ist immer was los. Schließlich müssen die Reviere ja immer verteidigt oder neu abgesteckt werden. Hier ein kleiner Einblick:.

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Zuwachs für den Neon-Schwarm

Posted on | May 2, 2009 | No Comments

neue-neons-1.jpg Von meinen ursprünglich 15 Neonsalmlern konnte ich zuketzt nur noch neun finden. Daher habe ich mich heute entschieden, den Schwarm wieder etwas aufzustocken. Nach einem Besuch im Zooladen hatte ich dann sechs neue Neonsalmler im Gepäck, die ich schnell nach Hause brachte. Etwa 15 Minuten lang habe ich den offenen Transportbeutel dann ins Becken gehängt, um die Temperatur anzugleichen. Anschließend habe ich mit jeweils einigen Minuten Abstand Wasser aus meinem Becken in den Transportbeutel gefüllt. Nach rund einer halben Stunde wurden die Neons mit einem kleinen Kescher rausgefangen. Sie schlossen sich gleich den anderen Neons an. Spannend fand ich vor allem, dass plötzlich wieder alle Salmler im Schwarm schwammen. Das war in den letzten Monaten nicht mehr der Fall. Die streunerten alle einzeln durch das Aquarium. Jetzt scheint die Rangordnung aber wieder neu festgekegt werden zu müssen. Von der Farbgebung unterscheiden sich die neuen noch etwas von den alten. Das kann allerdings auch an ihrer noch geringen Größe liegen. Habt Ihr damit Erfahrungen gemacht?

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Heute auf der Speisekarte: Rote Mückenlarven

Posted on | May 1, 2009 | 3 Comments

Neon_Mückenlarve1 Zur Feier des Tages – schließlich ist ja heute Feiertag – gab es im Südamerika-Becken eine Portion roter Mückenlarven. Die Neons und die Guppy-Dame stürzen sich immer sofort wie die VErrückten darauf. Die kleinen Salmler fressen in kürzester Zeit immer so viel, dass ihre Bäuche sichtbar praller werden. Nicht immer passen die ganzen Larven ins Maul. Auch die Panzerwelse, Zierbinden-Zwergschilderwelse und Dornaugen sind ganz scharf auf die Mückenlarven, trauen sich aber nicht so recht raus. Vor allem die Welse sehe ich nur, wenn ich mich ganz still vor dem Aquarium verhalte. Mit Fotos ist es da immer schwer. Und auch wenn man’s kaum glaubt: Auch die Otos mögen rote Mückenlarven gern. Dabei sagt man ihnen immer nach, sie würden nur auf Grünzeugs stehen!
Wie ist das bei Euren Otocinclus? Stehen die auch auf Lebenfutter? Was füttert Ihr ihnen?

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3 Kommentare zu Heute auf der Speisekarte: Rote Mückenlarven

  1. 12e
    May 2nd, 2009 @ 19:41

    Ich habe selten einen so interessanten Blog gelesen.Die Bilder von heute absolut gelungen.Man muß schon viel Liebe in dieses Hobby stecken.Wer hat dein Interesse geweckt?

    12e aus Bremerhaven

  2. Cathrin Meins
    May 2nd, 2009 @ 22:31

    Hallo 12e, ich habe mich schon als Kind für die Aquaristik interessiert. Mein Vater hatte ein Aquarium, um das habe ich mich dann später gekümmert.

  3. 12e
    May 11th, 2009 @ 17:30

    Danke ,Cathrin, für die Antwort.Jetzt bin ich im Bilde. Dann hast du also schon die Aquaristik sozusagen schon in die Wiege gelegt bekommen.
    Gruß 12e

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Ausflugs zu Hagenbeck’s Tropen-Aquarium II

Posted on | April 22, 2009 | No Comments

2009-04-19_hagenbeck_11177.jpg Fast fühlt man sich, als würde man selbst im Meer tauchen, wenn man vor dem Riesen-Panorama-Becken in Hagenbeck’s Tropen-Aquarium steht. Das Becken ist unglaublich groß und recht dunkel – eben wie im richtigen Meer. Attraktion des Panorama-Aquariums sind die Haie, die man aus einigen Metern Entfernung von den Sitzbänken aus gut erkennen kann. Besonders schön: Durch ein Loch in der Decke strömt Licht in das Riesen-Becken und es wirkt, als schiene die Sonne hinein. Sehr realistisch!

Mir gefällt am Tropenhaus besonders, dass sehr viele verschiedene Arten von Zierfischen vorgestellt werden. Zum einen in den Panorama-Aquarien, zum anderen aber auch in kleinen Artbecken. Da findet man Meerwasser-Krabben, leuchtende Fisch und Seepferdchen, aber auch Schnecken-Buntbarsche und Filigran-Regenbogenfische. Besonders schön finde ich es übrigens, das nur echte Wasserpflanzen verwendet werden. Im Sea Life in München habe ich in den Becken sehr viele Plastikpflanzen entdecken können und das hat mich geärgert. Zum einen sind echte Pflanzen wichtig für die Wasserqualität, zum anderen erwarte ich für einen Eintrittspreis von zehn Euro auch authentisch eingerichtete Becken.

Wie sind da Eure Erfahrungen? Kennt Ihr einen Tierpark, der ein besonders schönes oder schlechtes Aqarium hat?

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