Video: Anentome helena erkundet die neue Umgebung
Erstellt am | January 31, 2009 | No Comments
Einer meiner neuen Bewohner erkundet seine Umgebung. Nur wenige Minuten nach dem ich meine drei Anentome helena ins Aquarium eingesetzt habe, machen sie sich schon auf den Weg. Immer voran: Das rüsselähnliche Ortungsorgan:
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Neue Bewohner eingezogen
Erstellt am | January 30, 2009 | No Comments
Nach der Arbeit bin ich heute zum Futterhaus gefahren. Ein neuer Versuch, Anentome helena (Raubtiurmdeckelschnecke) zu erstehen. Und endlich hat es geklappt! Es waren einige Exemplare da, ich habe mir drei Stück einpacken lassen. Ich hoffe, dass sie sich von selbst vermehren. Ansonsten werden ich noch ein oder zwei Schnecken dazusetzen.
Nachdem ich die neuen Bewohner eingesetzt hatte, haben sie sich erst mal nicht mehr gerührt. Zwei Minuten dauerte es ungefährt, bis die erste der drei sich wieder aus ihrem Haus bequemte. Dann ging es aber blitzschnell. Nach wenigen Sekunden hatte sie sich auf ihren Fuß gestellt. Die zweite helena folgte und fing auch gleich an, sich in den Sand zu schrauben. Die dritte Schnecke rührte sich bestimmt 15 Minuten lang gar nicht. Ich hatte schon Angst, dass sie aus irgendeinem Grund den kurzen Transportweg nicht überstanden hatte. Aber anscheinend war sie nur etwas geschockt und machte sich auch bald auf den Weg. Die zwei, die sich nicht gleich wieder eingegraben hatten, machten ordentlich Tempo und erkundeten ihre neue Umgebung. Eine der drei war mit ausgefahrenem Ortungsorgan unterwegs und hat anscheinend alle neuen Eindrück quasi eingesaugt. Ich dachte schon “Die drei sehe ich bestimmt nie mehr wieder.” Aber als ich später noch mal reinschaute, saß zumindest eine der Kleinen auf einem Stein. Bin mal gespannt, wie die Schnecken sich im Aquarium verhalten – und ob sie sich vermehren. Auf jeden Fall sind sie sehr interessant zu beobachten. Hoffen wir, dass sie sich auch ein wenig um den Bestand meinder Turmdeckelschnecken kümmern.
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Gestern auf dem Einkaufszettel: Neue Pflanzen
Erstellt am | January 25, 2009 | No Comments
Über den Jahreswechsel waren die Aquaristikabteilungen nicht besonders gut mit Pflanzen bestückt – im Eingekauft: Meine neuen Pflanzen kurzm vorm einpflanzenGegensatz zu jetzt. Gestern habe ich vier schöne neue für mein Südamerika-Becken ergattern können. Da der Wasserwechsel sowieso fällig war, habe ich zuerst etwa 40 Liter Wasser abgelassen. Das Einsetzen der neuen Pflanzen war durch den niedrigeren Wasserstand leichter. Zumindest, was die drei Vordergrundpflanzen anging. Für den Mittelgrund/Hintergrund habe ich eine Alternathera lilacina (Papageienblatt) dazu genommen. Die habe ich allerdings erst eingesetzt, als wieder mehr Wasser im Becken war. Der Grund: Die Vallisnerien haben sich stark auf die Oberfläche gelegt, daher konnte ich im hinteren Teil kaum etwas sehen.
Die Alternanthera lilacina ist eine Pflanze mit teils tiefroten Blättern. Um die zu erhalten, braucht sie viel Licht. Ich habe die lilacina deswegen mehr in die Mitte gepflanzt, um genügend Licht zu gewährleisten. CO2-Düngung ist ebenso wichtig. Dazu habe ich noch je ein Exemplar, Micranthermnum micranthemoides (Perlkraut), Cryptocoryne wendtii (Wendt’scher Wasserkelch) und Eleocharis acicularis (Nadelsimse) in den Vordergrund gesetzt.
Micranthernum micranthemoidesEleocharis acicularis (Nadelsimse).Cryptocoryne wendtii (Wendt’scher Wasserkelch).Alternanthera lilacina (Papageienblatt).
Damit meine neuen Pflänzchen gut wachsen, habe ich nach einigen Monaten wieder eine Bio-CO2-Anlage von JBL angeschlossen. Die Anwendung ist so schön einfach: Einfach Mikroorganismen je nach Wasserhärte in die Flasche tun, lauwarmes Wasserdrauf, schütteln und anschließen. Gedüngt wird jetzt außerdem mit Ferropol. Zur Erstanwendung habe ich gestern etwa 30 Milliliter zugefügt. Ich bin gespannt, wie die Pflanzen wachsen.
Und hier noch eine aktuelle Gesamtansicht:
Tags: Einrichten > Java > Pflanze > Südamerika > Wasserpflanze
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Raubtierfütterung im Malawi-Becken
Erstellt am | January 21, 2009 | No Comments
Wenn ich morgens aufstehe und am Malawi-Becken vorbeigehe, werde ich schon vorwurfsvoll von einer bunten Meute Fisch angestarrt. Sie wuseln im Pulk wie verrückt vor der Frontscheibe auf und ab und geben nicht eher Ruhe, bis ich endlich die Futterdose geöffnet und die Flocken reingegeben habe. Könnten sie rufen, würde es morgens ganz schön laut sein im Wohnzimmer! Manchmal bekommen die Fische auch abends noch einen kleinen Snack. Da sind sie dann auch ganz aufgeregt, benehmen sich aber etwas besser als morgens.
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Shopping für die Aquarien
Erstellt am | January 20, 2009 | No Comments
Heute habe ich es endlich geschafft, nach der Arbeit noch in den Zooladen zu fahren. Meine Einkaufsliste war etwas länger, hauptsächlich wollte ich aber einige Anentome helena (Raubturmdeckelschnecken) für mein Südamerika-Becken kaufen. Anscheinend ist mein Timing dafür nicht so optimal. Bei meinem ersten Versuch war Anfang Januar und die Händler hatten über die Feiertage keine Pflanzen und Tiere bestellt. Und auch heute hatte ich kein Glück.
“Wir haben Samstag Inventur, vorher bestellen wir natürlich nichts”, lautetet die Antwort des Verkäufers auf meine Fragen nach den Helenas. Tja, dumm gelaufen. Aber immerhin ist der Preis mit 3,50 Euro pro Tier noch einigermaßen moderat. Zwei Wochen werde ich mich noch gedulden müssen. Natürlich habe ich aber trotzdem etwas gekauft. Wie schon geschrieben will ich das Pflanzenwachstum im Südami-Becken etwas ankurbeln, das läuft nicht so richtig. Daher habe ich mir wieder eine Bio-CO2-Reaktionsflasche von JBL gekauft. Den Ausströmer habe ich noch im Schrank liegen, ebenso den Schlauch und die Mikroorganismen. Zusätzlich dazu habe ich noch eine große Flasche Ferropol genommen. Ich hoffe nun, dass die Kombi aus Easy Carbo, CO2 und Ferropol den Pflanzen ordentlich einheizt. Das Ferropol werde ich übrigens auch im Malawi-Becken anwenden. Mein Javafarn dort hat auch Düngung nötig. Für meinen Juwel-Innenfilter im Malawi-Becken habe ich jetzt auch endlich die Filterpads bekommen, die oben drauf noch fehlten. Morgen werde ich alles einbauen. Hoffentlich ist damit die Ära der Schwebeteilchen im großen Aquarium endlich beendet.
Tags: Bio CO2 > Easy Carbo > Ferropol
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Update – Südamerika-Becken
Erstellt am | January 18, 2009 | No Comments
Zwei Wochen ist es her, seit ich das Südamerika-Becken umgebaut habe. Daher will ich heute mal updaten, was sich seither so getan hat. Richtig schlechte Nachrichten gibt es zum Glück bisher keine. Die Haselweide scheint das Wasser, so weit ich das beurteilen kann, nicht nachteilig zu beeinflussen. Mit dem Wachstum der Pflanzen bin ich jedoch noch nicht so richtig zufrieden.
Ich habe fast das Gefühl, dass sie mir das Umsetzen übel nehmen. Die Echinodorus wächst so gut wie gar nicht, die Vallisnerien wachsen auch nur mäßig und sogar das Javamoos hat sich noch nicht wirklich vermehrt. Vor allem aber sieht das Javamoos ständig schmuddelig aus, da sich daran alle Schwebeteilchen festzusetzen scheinen. Viellicht kann ich dem mit der Reinigung oder dem Austauschen des Filtervlies beikommen. Allerding ist der letzte Austausch noch nicht lange her.
Das Teichlebermoos ist eine Story für sich. Schon einen Tag nach dem Aufbinden auf die Steine und dem Einsetzen ins Becken hat es sich auf merkwürdige Weise verselbständigt. Das mag einerseits daran liegen, dass ich es nicht fest genug aufgebunden haben. Ganz unschuldig scheinen mir andererseits aber meine Corys und meine Turmdeckelschnecken auch nicht zu sein. Die Tummel sich ziemlich gerne in dem Moos. Durch ihr Gründeln haben sicher die Panzerwelse einen Großteil wieder gelöst. Zu bewundern ist das Moos von den Steinen jetzt zu einem großen Teil an seinem eigentlichen Bestimmungsort – der Wasseroberfläche. Ich lasse es dort erst mal schwimmen, bis ich Lust habe, es für einen weiteren Versuch wieder aufzubinden. Gut ist aber, dass das Moos auf der Wurzel um einiges besser zu halten scheint. Dort ist es, glaube ich zumindest, schon ein klitzekleines bisschen gewachsen .
Ich werde mir nächste Woche aber wieder eine Bio-CO2-Anlage besorgen und anschließen. Außerdem halte ich Ausschau nach einem guten Eisendünger. Mal schauen, ob das den gewünschten Erfolg bringt.
Tags: Einrichten > Pflanze > Südamerika > Update > Wasserpflanze
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Ursachenforschung im Malawi-Becken
Erstellt am | January 15, 2009 | No Comments
Im Malawi-Becken plagen mich seit Weihnachten übermäßig viele Schwebeteilchen. So langsam kann ich mir nicht erklären, woher die kommen. Ursprünglich dachte ich, der Filter hat sich zu sehr zugesetzt. Da es ein Bio-Innenfilter von Juwel ist, setzt sich da drinnen auch jede Menge Mulm ab. Den habe ich abgesaugt und dabei schön braunes Modderwasser produziert. Anschließend wurden auch die Schwämme vorsichtig ausgewaschen. Und hier kann eigentlich nur noch der Fehler liegen – wenn es einen gibt.
Ich hatte beim vorletzen Mal reinigen nicht das richtige Filtermaterial für den Abschluss oben drauf. Ich habe stattdessen Filterwatte von Hagen genommen. Das Problem damit ist, dass die sehr schnell wieder zu geht. Aber immerhin filtert sie. Bei der besagten letzten Reinigung haben wir keine Filterwatte oben drauf getan, da ich das richtige Filtermaterial besorgen wollte. Leider habe ich das bis jetzt nicht geschafft. Die eine Option habe ich also noch. Was nichts gebracht hat war das Umsetzen und nach weiteren zwei Wochen das Ausschalten der Strömungspumpe. Ich dachte, dass die vielleicht zu viel Dreck aufwirbelt. Und auch einen Teil der Mulmhaufen, die im Becken sind, habe ich gestern abgesaugt. Ebenfalls ohne Erfolg. Auch Easy Life kann nicht viel ausrichten. Den Fischen macht die schlechte Sicht natürlich nichts aus, mir aber schon. Auf den Bildern ist das Wasser aber übrigens auch deshalb getrübt, weil ich gerade Easy Life hinzu gegeben hatte. Ich bin also etwas ratlos! Tipps sind herzlich willkommen!
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